Zahlen, Fakten & Informationen zur Allianz Arena

Die im Jahre 2005 eröffnete Allianz Arena ist als reine Fußball-Arena konzipiert worden. In nicht einmal drei Jahren Bauzeit ist eine architektonisch einzigartige Arena entstanden. An dieser Stelle erhalten Sie sämtliche Informationen zum modernsten Stadion Europas.


Bürgerentscheid

Beim Bürgerentscheid gab es eine überwältigende Mehrheit von 65,8 Prozent für das Projekt und nur 34,2 Prozent Nein-Stimmen.
Auch das sogenannte Quorum, wonach mindestens zehn Prozent aller Wahlberechtigten zustimmen müssen, wurde erfüllt. Die Wahlbeteiligung lag mit 37,5 Prozent so hoch wie noch nie bei einem Bürgerentscheid in Bayern.

Der Bürgerentscheid am 21.10.2001

Das amtliche Endergebnis des Bürgerentscheids nach Stadtbezirken

Standort

München-Fröttmaning

Baubeginn/-ende

Die Grundsteinlegung erfolgte am 21. Oktober 2002.

Die Übergabe durch die Alpine Bau GmbH erfolgte am 30. April 2005.

Gesamtinvestition

340 Millionen Euro

Eigentümer & Namensrecht

Zum gemeinsamen Bau der Allianz Arena haben die beiden Münchner Vereine FC Bayern und TSV 1860 zu jeweils 50% die Allianz Arena München Stadion GmbH gegründet.

Am 27. April 2006 hatte der FC Bayern zunächst vorläufig bis 30.6.2010 die Anteile zu 100% (für 11 Mio. Euro) übernommen.

Das ursprünglich vereinbarte Rückkaufsrecht des TSV 1860 München an einem 50 % Anteil an der Allianz Arena München Stadion GmbH wurde am Freitag, den 25. April 2008, jedoch endgültig notariell aufgehoben.

Alle drei Parteien vereinbarten, dass der TSV 1860 damit von Verpflichtungen entlastet wird, die nunmehr die FC Bayern München AG als alleiniger Gesellschafter der Allianz Arena zu tragen hat.

Der Versicherungskonzern Allianz steigt im Februar 2014 als vierter Anteilseigner bei der FC Bayern München AG ein. Somit gibt es drei Sponsoren (Allianz, Adidas, Audi) die zusammen 25 Prozent an der FC Bayern München AG halten, 75 Prozent hält der Verein FC Bayern. Zeitgleich sichert sich der Münchner Konzern (Allianz SE) auch die Namensrechte an der Arena bis ins Jahr 2041.

Aufgrund des Abstiegs des TSV 1860 München in der Saison 2016/17 in die Regionalliga, ist der Mietvertrag zwischen der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA und der Allianz Arena München Stadion GmbH, einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der FC Bayern München AG, am 12. Juli 2017 aufgelöst worden.

Erste Spiele:
Traditionsderby: FC Bayern München - TSV 1860 München | 19. Mai 2005
Endstand: 2:3 (0:2)
Tore: 0:1 Peter Pacult (8.), 0:2 Martin Max (14.), 0:3 Bernhard Winkler (60.), 1:3 Ludwig Kögl (62.), 2:3 Karl-Heinz Rummenigge (84.).

Eröffnungsspiel: TSV 1860 München - 1. FC Nürnberg | 30. Mai 2005
Endstand: 3:2 (1:2)
Tore: 1:0 Patrick Milchraum (9.), 1:1 Stefan Kießling (21.), 1:2 Marcel Ketelaer (38.), 2:2 Lance Davids (67.), 3:2 Slobodan Komljenović (77.). 

Eröffnungsspiel: FC Bayern München - Deutsche Nationalmannschaft | 31. Mai 2005
Endtand: 4:2 (2:0)
Tore: 1:0 Sebastian Deisler (5.), 2:0 Robert Huth (36., Eigentor), 2:1 Tim Borowski (51.), 3:1 Willy Sagnol (74.), 3:2 Miroslav Klose (86.), 4:2 Hasan Salihamidžić (88.).

Kapazität

  • Gesamt: 75.024 Plätze bei nationalen Spielen
  • Stehplätze: insgesamt 15.794 (9.136 in der Süd- und 6.658 in der Nordkurve)
  • Sitzplätze: 55.710
  • 2.152 Business Seats
  • 106 VIP Logen mit Platz für insgesamt 1.368 Gäste

In den Sitzplätzen enthalten sind:

  • Presseclub mit ca. 350 Plätzen
  • 227 barrierefreie Sitze für Rollstuhlfahrer und Begleitpersonen

Kapazität bei internationalen Spielen:

  • Gesamt: 70.000 Sitzplätze (keine Stehplätze erlaubt)

Parkmöglichkeiten

  • 9.800 Parkplätze in den 4 vier-geschossigen Parkhäusern S1- P3 unter der Esplanade (größtes Parkhaus Europas).
  • 130 Behindertenparkplätze im P1
  • Einfahrtshöhe: 2,00 Meter
  • 1.200 Parkplätze auf 2 Ebenen in der Arena
  • 900 Parkplätze im Gästeparkhaus, davon 20 Behindertenparkplätze
  • 350 Busparkplätze (240 im Norden und 110 im südlichen Anschluss der Esplanade)
  • Ausfahrt mittels Kennzeichenerkennung. Registrierung und Bezahlung der Parkgebühr vorab über die Homepage oder vor Ort an 8 Automaten (je 2 pro Parkhaus), sowie 3 personenbesetzten Stationen innerhalb der Allianz Arena

Dimensionen Arena & Esplanade

Dimension Stadion: 258 m x 227 m x 52 m (Bruttorauminhalt)

  • 7 Ebenen
  • Umfang: 840 m
  • Fassade und Dach: 66.500 m² Gesamtfläche bestehend aus 2.784 Luftkissen
  • Dachfläche: 38.000 m²
  • Fassade: 28.500 m²
  • Beleuchtbare Fläche (16 Millionen Farben durch LED-Technik): 25.500 m²
  • Überbaute Fläche: 37.600 m²
  • Gesamtnutzfläche: 171.000 m²

Dimension Esplanade: 543 m x 136 m x 0-12 m

  • 4 Geschosse
  • Umfang: 1.358 m
  • Überbaute Fläche: ca. 73.900 m²

Detaillierte Zahlen

Wieviel Beton wurde beim Bau der Allianz Arena verbaut? Mit welchem Druck werden die Luftkissen aufgeblasen? Und wie groß sind die Duschen? Hier sind absolut alle offiziellen Zahlen, Daten und Fakten die Allianz Arena betreffend aufgeführt. Eine wahre Fundgrube für Zahlenfreunde, Bauexperten und solche, die es werden wollen.
 

  • Spezifikation Leuchtschrift „Allianz Arena“:

    Ausleuchtung LED

    • LEDs weiß, 5.538 Stück LEDs pro Anlage, Typ STW8Q14C
    • LEDs blau, 5.538 Stück LEDs pro Anlage, Typ 150 InGaN: NAx-FSG
    • Pro Werbeschrift: 11.076 Stück LEDs gesamt


    Dimmbarkeit

    • Dimmbar mittels KNX-Steuerung
    • Converter mit DALI-Schnittstelle
    • LED-Farbe blau und weiß pro Schrift separat dimmbar
    • Ansteuerung der Lichtfarbe im Zusammenspiel Fassade vom zentralen Technikraum


    Technische Beschreibung der Buchstaben

    • Ausführung in Profil 4 in Aluminiumblech 2mm und hochwertige Beschichtung im Flourpolymerverfahren
    • Buchstabentiefe 25cm, Gesamthöhe 4m
    • Gesamtlänge der Schrift Allianz Arena: 39,83m
    • Durchmesser Adler: 5,14m
    • Gesamtgewicht der Buchstaben Allianz Arena, komplett bestückt ca. 2500kg


    Befestigungskonstruktion, Stahlkonstruktion

    • Stahltragrahmen H = 3,8m/5m pro Buchstaben zur Fixierung und Aussteifung in verzinkter Ausführung
    • Gesamtgewicht Stahlkonstruktion ca. 2.750kg

    • Die 130 Parkplätze für Behinderte befinden sich auf Ebene 3 im Parkhaus 1 (Anfahrt zum P1 ist auf der öffentlichen Strasse entsprechend ausgewiesen) und sind damit die nächstgelegenen zum Stadion. Von dort aus erreicht man als Rollstuhlfahrer barrierefrei über kurzen Weg seinen Platz auf der Tribüne.
    • Falls der jeweilige Veranstalter dies zulässt, können Rollstuhlfahrer mit Behindertenfahrdiensten über die Zufahrt S0, S1 in den Sicherheitsbereich bis zu den Treppenhäusern TK 3 und TK 7 vorfahren. Die Aufzüge dort sind für den Behindertentransport zur Promenade E2 vorgesehen und für die Abholung können Spezialbusse dort wiederum bereit stehen.
    • Schwerstbehinderte werden mit ihren Spezialfahrzeugen vom Sicherheitsbereich E0 über Aufzugsanlagen im Norden und Süden zu ihren Tribünenplätzen gebracht.
    • Ebenfalls barrierefrei und Behinderten gerecht ist der Zugang von der U Bahn über die Esplanade bis zum Stadion.
    • Für 227 Rollstuhlfahrer und ihre Begleitung sind erstklassige Plätze an den Längsseiten der Oberkante Unterrang (Haupterschließungsebene) eingerichtet, die ausreichend Platz für Fahrmanöver der Rollstühle lassen.
    • 20 Kopfhörer stehen für Blinde zur Verfügung. Blindenreporter vor Ort übertragen das Spiel live und sorgen für die Informationen zum Spiel.
    • Zu unseren Heimspielen in der Allianz Arena stehen unseren Fans mit Hörbehinderung Smartphones zur Verfügung, welche alle verbalen Informationen (u.a. Stadionsprecher, Sicherheitshinweise und Werbung) als Untertitel anzeigen.
    • Die gesamte Ebene 2 mit Kiosken, Behindertenbetreuungseinrichtung und Behindertentoiletten (Euroschloss) ist barrierefrei erreichbar. Für den Ebenenwechsel zu anderen Einrichtungen stehen reservierte Fahrstühle auf der Nord- und Südseite zur Verfügung.
    • Eine Toilette für Schwerstbehinderte ist mit Lifter ausgerüstet. 
    • An spielfreien Tagen werden jeweils donnerstags und sonntags um 14.00 Uhr Handicapped Touren für Einzelbesucher angeboten.

  • Die Installation der neuen LED-Beleuchtung an der Fassade dauerte 158 Tage (von 22.9.2014 bis 27.2.2015). Das System macht die Allianz Arena zu Deutschlands erstem und Europas größtem Stadion mit einer rundum flächendeckenden LED-Außenbeleuchtung für dynamische Lichtstimmungen. 1.056 der insgesamt 2.784 Luftkissen lassen sich beleuchten. Das entspricht einer Fläche von 26.000 m² beziehungsweise dem für Fans und Passanten sichtbaren Teil der Außenhaut. Umgerechnet beleuchten die LEDs somit eine Fläche von etwa 3,5 Spielfeldern. Statt bislang drei Farben (Rot, Blau, Weiß) beherrscht die neue Beleuchtung 16 Millionen Farben. Das ermöglicht selbst feinste Farbnuancen und -verläufe.
     

    Umrüstung

    • Hinter dem besonders homogenen und plastischen Außeneindruck verbergen sich mehr als 300.000 LEDs auf rund 6.500 Philips ColorGraze-Leuchten. Pro Luftkissen (der 1.056 beleuchtbaren Kissen) sind das etwa 285 LEDs auf sieben bis acht Leuchten (Fläche: 26.000 Quadratmeter, entspricht 3,5 Spielfeldern).
    • Insgesamt wurden 45 Tonnen Material verbaut. Darunter Leuchten, mehrere Hundert Steuerungskomponenten („Data Enabler”) sowie mehr als 5.000 Meter Netzwerkkabel. Das Gesamtgewicht entspricht dem von über 100.000 Fußbällen.
    • Österreichische Bergsteiger montierten die LED-Leuchten und Systemkomponenten in Höhen von bis zu 25 Metern.
    • Die Umrüstung erfolgte in Abschnitten von jeweils vier Rauten Breite und elf Rauten Höhe. Wöchentlich wurden etwa 250 Leuchten angeliefert und verbaut.
    • Die einzelnen Bauteile und ihre Montagevorrichtungen wurden auf den Fluren innerhalb der Allianz Arena zusammengefügt, dann auf Montagehöhe angehoben und anschließend durch Fassadenkletterer angebracht und mit den umliegenden Elementen vernetzt.
    • Die exakte Ausrichtung der ColorGraze-Leisten auf die teils unterschiedlich geformten Rautenkissen war erst durch speziell angefertigte, Säbelzahn-förmige Montagevorrichtungen möglich.
    • Die Leuchten sind an den Unterseiten der Kissen montiert und mit speziellen Optiken ausgestattet. Deren Linsen streuen das Licht maßgeschneidert auf die Oberfläche der Rauten.
    • Das Umrüstungsteam umfasste Lichtdesigner, Produkt- und Softwareentwickler sowie Architekten, Elektrotechniker, Fassadenkletterer und Montagehelfer.


    Technologie

    • Die bisherige Beleuchtung basierte auf einer analogen Technologie mit herkömmlichen Leuchtstofflampen. Philips ersetzte diese Lösung durch ein vollständig digitales System, bestehend aus digitalem Licht (LED) vernetzt mit einer intelligenten Steuerungssoftware.
    • Eingesetzt wurden Philips ColorGraze MX4 Powercore-Leuchten mit verschiedenen Optiken. Aneinandergereiht entspricht das einer Strecke von rund 7,5 Kilometern. Weltweit hat Philips bereits über 200 Kilometer dieser Leuchten verbaut, entsprechend der Fahrtstrecke von München nach Stuttgart.
    • Die Lebensdauer der eingesetzten LEDs beläuft sich auf durchschnittlich 80.000 Stunden. Das reduziert den Wartungsaufwand und entspricht der Dauer von rund 53.000 Ligaspielen ohne Verlängerung.
    • Die neue Philips Beleuchtung ist rund 60 Prozent energieeffizienter als die bisherige Technologie. Pro Jahr spart sie rund 100.000 Kilowatt Strom und 362 Tonnen CO2.
    • Das eingesetzte Lichtsystem ist ausgesprochen robust und widersteht selbst widrigsten Wetterbedingungen mit Temperaturen von bis zu -50 Grad Celsius im Betrieb und -80 Grad Celsius im Ruhezustand.
    • Mit Systemen auf Basis der verwendeten Technologie setzt Philips ColorKinetics architektonische Wahrzeichen rund um den Globus in Szene. Vom Empire State Building in New York über das London Eye und die Bosporus-Brücke in Istanbul bis hin zum Gateway of India in Mumbai.
       

    Digitale Steuerung und Wartungsplattform

    • Die digitale Steuerung kann die mehr als 300.000 Lichtpunkte in 16 Millionen Farben ansteuern. Selbst feinste Farbnuancen, Intensitäten und Verläufe sind möglich. Bildwiederholungsraten von bis zu 40 Bildern pro Sekunde garantieren flüssige Bewegungsabläufe.
    • Philips ActiveSite erleichtert den Betrieb sowie die Überwachung und Wartung des Systems. Die Cloud-basierte Plattform bietet ein zentrales Cockpit zur Übersicht der wichtigsten Funktionen. Ihr Content Management-System erleichtert die Gestaltung und Steuerung von Inhalten. Zudem liefert sie umfassende Werkzeuge zur Analyse und Wartung: vom Hardware Management über EchtzeitReports und E-Mail-Benachrichtigungen bis hin zu detaillierten Systemdiagnosen.


    Beleuchtungskonzepte

    • Die kuratorischen Konzepte für die neue Beleuchtung entwickelte das Schweizer Architekturbüro Herzog & de Meuron, das auch für die Architektur der Allianz Arena verantwortlich zeichnet. Die Farbdynamiken legen großen Wert auf Ruhe und Eleganz und wecken, ebenso wie die statischen Illuminationen, eine direkte Assoziation mit Fußball.
    • An spielfreien Tagen sind elegante Farbdynamiken in Rot, Weiß und Blau geplant. Hierfür hat Herzog & de Meuron zwölf dynamische Übergangsszenarien entworfen, die sich in vier Kategorien einordnen lassen: formbasierte Welle, pixelbasierte Wolken, spaltenbasierte Verläufe sowie zeilenbasierte Umläufe.
    • Je nach Stadionaktivität sind verschiedene Beleuchtungsszenarien möglich: An spielfreien Abenden sind dynamische Standardbeleuchtungen geplant. Zu Heim- und Auswärtsspielen setzt das Konzept auf eine statische Illumination und zu Sonderveranstaltungen lassen sich individuelle Programme gestalten.
    • Die Architektur der Allianz Arena ist weltweit einzigartig, ihre Fassade besteht aus der größten Membranhülle der Welt. Diese ist über 35 Meter hoch und hat eine Außenfläche von 29.000 m². 2015 feiert die Allianz Arena zehnjähriges Jubiläum.
    • Im Oktober 2014 startete die Installation der neuen LED-Beleuchtung an der Fassade. Sie dauerte etwa 100 Tage.
    • Das System macht die Allianz Arena zu Deutschlands erstem und Europas größtem Stadion mit einer rundum flächendeckenden LED-Außenbeleuchtung für dynamische Lichtstimmungen.
    • 1.056 der insgesamt 2.784 Luftkissen lassen sich beleuchten. Das entspricht einer Fläche von 26.000 m² beziehungsweise dem für Fans und Passanten sichtbaren Teil der Außenhaut. Umgerechnet beleuchten die LEDs somit eine Fläche von etwa 3,5 Spielfeldern.
    • Statt bislang drei Farben (Rot, Blau, Weiß) beherrscht die neue Beleuchtung 16 Millionen Farben. Das ermöglicht selbst feinste Farbnuancen und -verläufe.

    • Bargeldloses Bezahlen in allen Bereichen (Gastronomie, Merchandising, Museum und Parkhaus)
    • Bezahlung per Mobile Payment, EC-/Kreditkarten, sowie per ArenaCard (geschlossenes Kartensystem)
    • Barzahlung nur in den Bereichen Merchandising, Museum und vereinzelt im Gastronomiebereich
    • Über 350 Kassen auf dem Gelände:
      • 259 in den Gastronomiebereichen (davon 12 Kassen in mobilen Verkaufswägen auf der Esplanade
      • 48 im Bereich Merchandising (davon 6 in mobilen Verkaufswägen auf der Esplanade)
      • 5 Kassen im Museum
      • 38 Kassen außerhalb der Allianz Arena für den Ticketverkauf bzw. das Aufladen der Arena Card
      • 31 Kassen innerhalb der Allianz Arena zum Aufladen der ArenaCard
    • Über 6 Mio. ArenaCards seit Eröffnung 2005 ausgegeben, inkl. Jahreskarten und Akkreditierungen.

    • 32 x Line Arrays des französischen Topherstellers L´Acoustics.
    • 266 x KARAi 2-Wege Aktiv Modular WST line source Topteile sowie 54 x SBi high power compact Subwoofer bilden die zentrale Beschallung.
    • 48 ARCS wide und ARCS Focus Constant Curvature WST line source ergänzen die Coverage als Oberrang Delayeinheiten.
    • Der maximale Schalldruckpegel/SPL (Sound Pressure Level) eines Arrays beträgt 141db, die untere Grenzfrequenz liegt bei 32Hz mit einem max. SPL von 138db.
    • Alle Arrays sind in 32 speziell designten Frames mit individuell angepasstem Curving untergebracht, die Frames werden speziellen Anforderungen an Brandschutz, Taubenschutz sowie Schutz vor Feuerwerkskörpern gerecht.
    • In den Logenbereichen, die durch den Oberrang von der Beschallung abgeschattet sind, kommen 70 x L‘Acoustics 5XT Ultra-Compact coaxial enclosures zum Einsatz.
    • Beim System Amping kommen 110 x LA4X Verstärker mit einer Gesamtleistung von 440.000 Watt zum Einsatz, aufgeteilt in 19 Schaltschränken (Ebene 6).
    • Die Ampracks wurden bewusst aus dem Dachbereich geholt, um die Wartungsfreundlichkeit und Zugänglichkeit, auch im Spielbetrieb zu gewährleisten.
    • In den über USV gepufferten Racks befinden sich auch die QSC Komponenten für das neue, voll redundant ausgeführte Glasfaseraudionetz.
      Alle Audio Ein- und Ausgänge werden im Bedarfsfall voll automatisch auf den redundanten Audioweg umgeschaltet, bei umfassender Rückmeldung über die Mediensteuerung und an externe mobile Devices.
    • Alle Lautsprecher- und Verstärker werden in der Stadionregie permanent überwacht, eventuelle Impendanz- oder Temperaturabweichungen werden sofort gemeldet.
    • Im Audionetzwerk kommen 22 x Highend Switche des Herstellers Extreme sowie 20 x QSC Ein-, Ausgangsboxen, angebunden an 2 x QSys Systemcontroller zum Einsatz.
    • Die Anbindung an die Bestands ELA erfolgt Digital über Cobranet.
    • Die GUI wird komplett neu programmiert und bietet Presets für zahlreiche Eventmöglichkeiten.

    • 22.000 Sprinklerköpfe
    • 300 Nass-/Trockenhydranten
    • 4.600 Brandmelder
    • ca. 35.000 m Linienbrandmelder
    • Alarmsystem: 6.200 Lautsprecher
    • Zutrittssystem: 110 Drehkreuze, fixe und mobile Kartenleser
    • Überwachung: 90 Kameras zeichnen gerichtsverwertbar auf
    • Datenübertragung: rund 800.000 Meter Glasfaserkabel

    • Gesamtfläche: 38.000 m²
    • Primärdachkonstruktion (60%):
    • 48 radial angeordnete Hauptträger - ca. 65 m lang und bis zu 95 t schwer.
    • Insgesamt 5.300 t Stahl S355
    • Sekundärdachkonstruktion (Verstrebungen zwischen Haupträgern – 40%)
    • Bildet rautenförmiges „Stahlnetz“ bzw. Sprossenwerk, in das die Kissen eingehängt werden
    • Bestehend aus Rechteckrohren der Größe 180 mm x 180 mm x 5-16 mm
    • Insgesamt 3.400 t Stahl S355
    • Frei schwebende Konstruktion in 50 m Höhe
    • Größte Auflagerdruckkraft unter Eigengewicht und voller Schneelast am inneren Auflager: 5.000 kN (~500 t)
    • Größte Auflagerzugkraft am äußeren Auflager: 3.300 kN (~330 t)
    • Durchbiegung der Kragspitze unter voller Schneelast und Wind: 55 cm
    • Sämtliche Kissen auf dem Dach bestehen aus einer transparenten Unterseite
    • Darunter befindet sich eine raffbare Unterdecke (Theaterfunktion und Blende), die von 51 Elektromotoren geöffnet und geschlossen werden kann

    • Installierte Leistung: 12 MW aus 2 getrennten Umspannwerken
    • Zusätzliche Batteriespeisung aller Sicherheitssysteme, der Beschallung und des Leitsystems
    • Energie- und Datenverteilung: rund 4.000.000 m Kabel
    • Schaltschränke: zusammengestellt rund 750 m
    • Insgesamt sorgen ca. 68.000 Beleuchtungskörper für Stimmung und Sicherheit
    • Leitsystem: rund 20.000 weitere zentral gesteuerte Datenpunkte

    • 2.784 rautenförmige Kissen aus ETFE-Folie bilden 66.500 m² Bedachung und Fassade
    • Größte Membranhülle der Welt
    • Daten der ETFE-Folie (Ethylen-Tetrafluorethylen):
    • Dicke (mm): 0,2
    • Gewicht (g/m²): 350
    • Zugfestigkeit längs/quer(N/mm²): 52/52
    • Zugspannung bei 10 % Dehnung längs/quer (N/mm²): 21/21
    • Reißdehnung längs/quer (%): 600/600
    • UV-Durchlässigkeit (%): 95
    • Transparenz (%): 93
    • Farbe: transparent (im Dachbereich), transluzent (weiß, restliche Fassade).
    • 1.380 Kissen sind jeweils unterschiedlich groß und haben eine andere Form.
    • Gesamtgröße: 7,6 m² bis 40,7 m²
    • Kantenlängen: ca. 3 m bis ca. 10 m
    • Größte Spannweite: 1,9 m bis ca. 4,6 m
    • Längste Diagonale: ca. 17 m
    • Ventilatoren blasen die Kissen mit einem dauerhaften Druck von 350 Pascal auf (Druckerhöhung bis 800 Pascal möglich)
    • Bei Schneefall veranlassen 12 Druckmessdosen den nötigen Druckausgleich, um einer Schneehöhe von ca. 1,6 m standzuhalten
    • Lebensdauer ca. 25 Jahre, nicht brennbar, äußerst Hitze (bis zu 300°C) - und Kälte beständig, selbstreinigend durch Regen
    • 19 Kissen auf 51,41 m Höhe können zum Entwärmen und Entrauchen geöffnet und geschlossen werden
    • Jedes dieser speziellen Hydraulik-Kissen trägt eine Maximallast von 8 t und hält einem Windsog von 22 t stand
    • Die Folie ist nicht begehbar

    • 296 LED High Brightness-Scheinwerfer auf 45 m Höhe; Technologie von Philips.
    • Systemleistung pro Lampe: 1.471 Watt (163.483 Im)
    • Gesamtleistung: 435.416 Watt 
    • Beleuchtungsstärke: 2.500 Lux (zuvor: 1.400 Lux)
    • Die Lichtleistung (Helligkeit) der Anlage entspricht einer Leistung von ca. 121.064 40-Watt Glühbirnen.
    • Die Gesamtleistung der Flutlichtanlage entspricht einer Leistung von ca. 10.885 40-Watt Glühbirnen.
    • 10 Traversen mit Catwalks und 8 zusätzliche Flutlichtstege unter dem Dach. 
    • 20 Kopfbewegte Scheinwerfer (Moving-Heads) für Entertainment Beleuchtungen

    • Anzahl Lüftungsanlagen: 110
    • Luftumwälzung Parkhaus: 4,5 Millionen m³/h
    • Luftumwälzung Stadion: 1,3 Millionen m³/h (max. 1,7 Millionen)
    • HKLS-Steuerung: 5.000 Datenpunkte in zentraler Steuerung erfasst
    • Kälteleistung: 3,2 MW (Kälteleistung von 1.000 PKW-Klimaanlagen)
    • Wärmeleistung: 5,2 MW (Wärmebedarf von 500 Einfamilienhäusern)
    • 35.000 Meter Rohrleitungen aus C-Stahl (DN 350)
    • 3.600 Meter Rohrleitungen aus NIRO
    • 36.000 Meter sonstige Rohrleitungen aus Guss, Verbund, Kunststoff und anderen Werkstoffen
    • 100.000 m² eckige Blechkanäle
    • 10.000 Meter runde Blechkanäle

    • Verzinkte Stahlkonstruktion in konischer Form
    • Funktion: Kniehebelmechanismus – Öffnungshub: 2.300 mm in 11 Sek.
    • Klappenbreite am Spielfeld: 2,50 m
    • Kopffreiheit am Spielfeld: 2,10 m
    • Geregelt durch „Totmannschalter“ und Warnleuchten im Spielertunnel
    • Zusätzlich: Notausstiegsklappe (Flügeltür) und Fangnetze

    • Doppelte Hauszuführung zur Absicherung mit Anbindung an unterschiedliche Vermittlungsstellen (ein Regel- und ein Backup-Zugang)
    • Netzwerkverfügbarkeit bis zu 99,99 % (FIFA-Anforderung) = 52 min. Ausfall/Jahr
    • Ein Netz für alle Dienste (Telefon, Server, Video etc.)
    • 6.000 Ports im gesamten Netzwerk
    • Redundante (hochverfügbare) Verkabelung im Gebäude
    • 3-fach Struktur (Primär, Sekundär und Tertiär)
    • Alle Dienste über eine Verkabelung, überall Festverkabelung
    • Zwei Verteilerbereiche (alles doppelt ausgeführt) im Norden und Westen der Arena
    • Verfügbare Dienste über das Arena-Netzwerk:
      • WLAN
      • Voice over IP Telefonie
      • Kassensysteme & Bezahlsysteme
      • Zutrittstechnik & Ticketing
      • Parktechnik
      • Videotechnik & Haustechnik
      • Sonstige IP-Dienste von Logenkunden, Dienstleistern und Drittnutzern
    • Mobilfunknetz Stadionversorgung: 8 GSM Zellen mit 8 Antennen unter dem Stadiondach und 130 Indoorantennen, 11km HF-Leitungen, für die Versorgung des Gebäudes. 3 x Makrozellen für die Außenbereiche des Stadions. 36 UMTS Zellen mit 36 Antennen (90x140cm, 30Kg) unter dem Stadiondach. 36 LTE-Zellen mit 36 Antennen unter dem Stadiondach. Max. Geschwindigkeit 150Mbit/s. Gesamt vergleichbar mit einer „Kleinstadt mit ca. 100.000 Einwohnern“
    • Netzverfügbarkeit im Stadion bis zu 99,999 % (FIFA-Anforderung) = 6 min. Ausfall/Jahr
    • Erstes Stadion mit 5G Mobilfunktechnik
    • W-LAN Stadionversorgung mit 980 Hotspots. 80.000 Besucher können den Dienst gleichzeitig und kostenlos nutzen.

    • Größe der Kabine: 65,5 m²
    • Größe des Massagebereichs: 40,5 m²
    • Größe des Arztraumes: 21 m²
    • Größe des Technikraumes: 4,7 m²
    • Entmüdungsbecken: 2,08 m x 5,16 m x 1 m (ca. 8000l)
    • Größe der Aufwärmhalle: ca. 110 m²
    • Größe der Duschen: 22 m²
    • Größe der Trainerkabine: 40 m²
    • Anzahl Spinde: 22
    • Anzahl Duschplätze: 12

    • Übertragung Fan-TV für die Homepage des FC Bayern München
    • Umfangreiche aktuelle Statistikdaten zu allen Spielen über Schüsse, Ecken, Flanken, Ballbesitz, Zweikämpfe, Pässe, Fouls, etc.
    • Sensordaten aus dem Stadion (Rasen-Temperatur etc.)
    • Presseplätze im Presseclub: 350 Plätze gesamt und 180 Sitzplätze im vorderen Podiumsbereich mit ansteigender Bestuhlung. Der Presseclub verfügt über eine moderne Festverkabelung für TV-Live- und Rundfunkaufnahmen sowie eine Beschallungs- und Lichtanlage
    • 5 TV-Studios im Medienbereich (Festverkabelung zum TV Compound mit Satellitenanschluss), zwei TV-Studios davon sind fest an den FCB-TV vergeben
    • Im gesamten Pressebereich W-LAN- und Telefonausstattung
    • Presseplätze Bundesliga:
    • 154 mit Tisch, bis zu 132 ohne Tisch, je nach Anmeldung, 23 Plätze Oberrang (Gesamt: 309 Plätze)
    • Presseplätze UEFA Champions League maximal:
    • 268 mit Tisch und 108 ohne Tisch. Oberrang 23 Plätze (Gesamt: 399 Plätze)
    • Rückblick Presseplätze Weltmeisterschaft:
    • 1000 mit Tisch + 1000 ohne Tisch Unterrang West, 600 Kommentatorenplätze Oberrang Westtribüne
    • Monitore: 355 Screens nur für Stadium Vision, 210 Screens für TV-Empfang und Stadium Vision sowie 450 Screens nur mit TV Empfang. Insgesamt:.1015 Screens im gesamten Stadion

    • Größe: Netto 68 m x 105 m und brutto 72 m x 111 m - Gesamtgröße: 8.000 m² Spielfeld: 0,5% Steigung zur Mitte hin
    • Naturrasen: ca. 620 Rollen á 1,20 m x 10 m; 38 Millimeter Dicksode; 800 Kg pro Rasenstück
    • Rasenart: 100 % Poa Pratensis (Wiesen-Rispengras)
    • Baugrund: zwischen 30 und 70 cm aufgeschüttet, bestehend aus 4.500 m³ Frostschutzkies zur Einebnung
    • Unterbau: 10 cm Drainschicht (Sand) - Heizungsrohre - 13 cm untere Rasentragschicht - 9 cm obere Rasentragschicht
    • Drainagen (Vollsickerrohre): 14 Drainagen á 111 m, 100 mm Durchmesser, 2 km Länge
    • Rasenheizung: Schläuche 3,2 cm hoch und 27 km lang, 3 isolierte Rohre über einen Verteiler, über den manuell und automatisch die Temperatur geregelt (zwischen 35 und max. 50 Grad Celsius) werden kann, 1 bar Druck

    • Gesamtbetonmenge Stadion: ca. 120.000 m³
    • Gesamtstahlmenge Stadion: ca. 22.000 t
    • Fundament: 180 t schwer, Größe eines Einfamilienhauses, Traglast bis zu 1.500 t
    • Insgesamt 350 schräg stehenden Rundstützen, 50 auf jeder Ebene
    • Rundstützen (Durchmesser: 65 cm, Länge: 6 m) können Last von bis zu 10.000 kN (~ 1.000 t) aufnehmen
    • 8 Treppenhäuser, 15 Kaskadentreppen im Abstand von 45 m
       

    Außenfassade (unter der Kissenfassade):

    • Fassadenfläche: ca. 12.000 m², davon verglaste Fläche: ca. 5.000 m²
       

    Innenfassade (Businessclub):

    • Fassadenfläche: ca. 350 m², davon verglaste Fläche: ca. 300 m²
       

    Logenbereich:

    • Fassadenfläche: ca. 3.000 m², davon verglaste Fläche: ca. 2.000 m²
       

    Ränge:

    • 2.446 Tribünenfertigteile
    • 3.985 Blockstufen auf den Tribünenfertigteilen
    • 132.000 Bohrlöcher für 66.000 Sitze
       

    Esplanade (4 Parkhäuser mit 4 Geschossen):

    • Skelettbauweise (Stützen plus Unterzüge)
    • Deckenfläche: 270.000 m²
    • Gesamtbeton: 85.000 m³
    • Gesamtstahl: 14.000 t
    • Gesamtbaustahl: 1.400 t
    • Umgang (asphaltierte Haupterschließungsebene)
    • Fläche: 28.000 m² Deckenfläche in 8,50 m Höhe
    • 1.033 Fertigteildecken auf 128 Stützen und 88 Auflagerpunkten
    • Umgangaußenbegrenzungen: ca. 1.200 m

    • Mittig installiert, 10 ° Neigung vorne, 40° hinten
    • 126 Module 120x120cm + 18 Module 120x 80 cm
    • Total: 144 LED Module vorne je Wand
    • 5500 cd/m2
    • Blickwinkel: Horizontal 140°, Vertikal 120°
    • Intern 16 Bit Farbtiefe 
    • Gewicht – komplett 18 Tonnen
    • Bildfläche Haupttafeln: 198,72 qm (21,6 x 9,20 m = 198,72 qm)
    • Bildfläche Rücktafeln: 36,8 qm (9,20 x 4,00 m)
    • Abstand der Pixel: 6 mm (bisher 25 mm)
    • Technologie: SMD
    • Auflösung: 3240 x 1380 (nahezu 4K Auflösung)
    • Pixel gesamt: 4.471.200 (zuvor: 147.456)

    • Sieben Public-Eingangsbereiche auf Ebene 2 davon sechs für Heimfans (4 im Süden und 2 im Norden), sowie ein Gastzugang mit eigenem Parkhaus. Zusätzlich gibt es noch verschiedene Hospitality- und Akkreditierungseingänge.
    • Insgesamt sind 207 Leseeinheiten verbaut (berührungslos durch modernste Chip-Technik), davon 159 Drehsperren und 11 Gehtüren für barrierefreien Zugang, zudem gibt es in den internen Bereichen 40 Türkartenleser
    • 55 mobile Scanner zur Berechtigungskontrolle
    • Der Zutritt erfolgt entweder per gedrucktem Ticket (QR-Code oder Barcode) oder per Chiptechnologie (Smartphone, Chipkarte).
    • Es werden derzeit folgende Medien eingesetzt:
      • Chipkarten für Jahreskartenbesitzer und Akkreditierungen
      • Mobile@Tickets via NFC (Apple) oder QR-Code
      • print@home
      • Hardticket (klassisches Papierticket)
    • 38 Kassen für mögliche Ticketverkäufe (32 in den Servicebereichen im Süden, 4 im Norden und 2 beim Gasteingang)