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Neue Hilfsmittel in der Bundesliga

Mit Beginn der kommenden Saison 2018/19 werden in der Bundesliga und 2. Bundesliga in der „Technischen Zone“ an den beiden Trainerbänken technische Hilfsmittel und elektronische Kommunikation für Coaching- und Taktikzwecke sowie zum Wohle verletzter Spieler erlaubt. Zudem dürfen von dem elektronischen Leistungs- und Aufzeichnungssystem (ELAS) erstellte Daten der Profis künftig schon während der Begegnungen in der „Technischen Zone“ empfangen und genutzt werden. Nach einer entsprechenden Beschlussfassung durch das für die weltweit gültigen Spielregeln verantwortliche International Football Association Board (IFAB) vom 3. März 2018 in Zürich hat das Präsidium der DFL Deutsche Fußball Liga dieser Neuerung nun für die beiden Lizenzligen zugestimmt. Dem war eine Empfehlung durch die mit Clubvertretern besetzte DFL-Kommission „Fußball“ vorausgegangen, die eine beratende Funktion für das DFL-Präsidium einnimmt.

Möglich ist für Coaching und Taktik nun die Nutzung von kleinen, tragbaren Mobilgeräten wie Tablets, aber auch die Kommunikation zwischen „Technischer Zone“ und zum Beispiel einem Mitglied des Trainerstabs auf der Tribüne. In medizinischer Hinsicht sollen die Neuerungen unter anderem eine schnellere Diagnose und Kommunikation zwischen Betreuern, die einen verletzten Profi auf dem Platz behandeln, und Kollegen an der Trainerbank ermöglichen.

Die Anzahl der pro Mannschaft genutzten Geräte ist auf drei begrenzt. Um gleiche Voraussetzungen für Heim- und Gastmannschaft zu schaffen, müssen im Bereich beider Trainerbänke technische Mindestvoraussetzungen geschaffen werden, unter anderem durch eine Netzwerk-Verbindung. Wie ebenfalls in der Kommission „Fußball“ abgestimmt, soll der Missbrauch der technischen Geräte über die genehmigten Einsatzzwecke hinaus (z.B. Reklamieren mit oder infolge technischer Hilfsmittel beim Schiedsrichter-Team) sanktioniert werden.

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